Categories:

Endlich war es soweit: Es wurde gefeiert! Nämlich unsere Hochzeit.

Jetzt heißt es: Vock & Vock.

Geheiratet auf dem Standesamt haben wir ja schon am 22. Mai, aber am 25. Juli 2026 fand unser Hochzeitsfest statt.

Start war am Freitagabend mit einem gemeinsamen Essen der „Angereisten von Weit-Weit-Weg“ im Söhnelwerft Restaurant. Immerhin kamen die Gäste ja aus allen Himmelsrichtungen: Backnang, Bern, Bozen, Celle, Dresden, Hamburg, Mainz, München, Zürich und Zwickau. Und die hatten Hunger und Durst, bevor sie sich durch wohlverdienten Schlaf in ihren Hotelbettchen auf das anstrengende Festprogramm vorbereiteten.

Beim Abendessen gab es dann erst einmal ein großes Hallo. Denn gefühlt waren 50 Prozent der Gäste auf dem Campingplatz ums Eck unter gekommen.
Die Location direkt am Teltow Kanal bot nicht nur ein romantisches Ambiente sondern auch ein leckeres Essen.

Am Samstag dann trafen sich 62 Sommerfrischler (der Wettergott war uns nach einer Woche mit Regen und ziemlich kalten Tagen gnädig) an der Brücke D am Hafen Wannsee zum Boarding für die „Heiterkeit“. Ein historischer Dampfschlepper aus dem Jahr 1909. Heiter war auch die Stimmung an Bord bei der Rundfahrt über die Wannseekette mit Kaffee und Käsetorten, Canapés und jede Menge leckeren Getränken. Durch das Kennenlern-Bingo kamen dann alle Gäste miteinander ins Gespräch, die sich vorher nicht kannten. Es gab Verwechselungen und manchen war gar nicht klar, dass eigentlich sie gemeint waren. Die Frage an junge Männer „Wie viele Enkel hast Du?“ oder an ältere Frauen „Hast Du mal als Model gearbeitet?“ wurde oft unter „Das ist jetzt ein Scherz, oder?“ verbucht. Es gab Heiterkeit auf der „Heiterkeit“.

Schon beim Ablegen, mit einem Gläschen Sekt, war gute Stimmung auf der „Heiterkeit“.
Irgend jemand musste sich ja um die sechs leckeren Käsekuchen kümmern.
Das heitere „Wer hat Was?“ Raten beschäftigte manche mehr, andere weniger. Drumrum kam niemand, denn auch eher Zurückhaltende mussten natürlich die eine oder andere Frage beantworten: „Warst Du schon auf mehr als 10 Hochzeiten?“?“
Zwischendurch erklärte Manuel dann den aufmerksamen Zuhörenden, was man da links und rechts vom Schiff sehen konnte.

Nach drei Stunden auf hoher See bei bestem Wetter sputeten sich alle, um sich für die Abendveranstaltung in Schale zu werfen. Denn um 18:30 Uhr ging es weiter im Vinoscout, einer Eventlocation in Dreilinden, die wir ausgesucht hatten, bevor wir beschlossen, keinen Alkohol mehr zu trinken. Das tat aber nichts zur Sache, denn es gab neben einem leckeren Buffet von unserem Lieblingsitaliener Kö19 auch alle Getränke in beiden Ausführungen: mit und ohne Alkohol. Unsere Rede erklärte noch einmal, auf welche kuriose Weise wir vor 11 Jahren zueinander gefunden hatten und sich das Ganze weiter entwickelt hat. (Anmerkung Sylke: das war eine völlig normale 124 €-Zeitungs-Annoncen-Investition und überhaupt nicht kurios. Noch mehr solche freche Reden, mein Freund…..und….. Vorsicht!)

Zuerst gab es eine, wie soll man sagen? kurze? Rede der beiden Hauptpersonen.
Auf jeden Fall gab es viele aufmerksame Zuhörer*innen…
…und gelegentliche Beifallsbekundungen. Die man in diesem Bild nicht so sieht.

Die Vorstellung aller Gäste lockerte die Stimmung weiter auf und nach dem Essen wurde kräftig das Tanzbein geschwungen, die Fotobox malträtiert, Gesprächszirkel gebildet und entspannt oder wild gefeiert.

Zuerst stürzten sich aber Alle aufs leckere Buffet um sich für das was noch kommen sollte zu stärken.

Das war auch angesagt, denn alle hatten etwas Grossartiges umgesetzt: Die Spendenwand war voller bunter Zettel, die zusammengerechnet fast 9.000 Euro wert waren plus 25 Gläser Nutella, einer Patenschaft für ein indisches Kind, einer Benefizlesung und Arbeitsstunden für eine gemeinnützige Organisation.

Schon bei der Feier konnte man sehen, dass die Idee, etwas Gutes für andere zu tun, ein großer Erfolg war.

Wir waren überwältigt von Eurer Großzügigkeit und Euren Ideen.

Uli, unser DJ hatte immer gute Laune und freute sich sichtlich, dass alle seine Musik gut fanden.
Die Tanzfläche war eigentlich nie leer…
…und auch das Gitarrenbashing bei „Highway to Hell“ durfte natürlich nicht fehlen.
Wie schon von Sylke angekündigt, war auch Opa Eps einer der letzten auf der Tanzfläche.

Es wurde gefeiert bis in die Nacht und um 1:00 Uhr am Sonntag morgen fanden dann die vom Tanzen rauchenden Füße ihre verdiente Ruhe. Ulli, der DJ, spielte für Sylke und mich noch eines unserer Hochzeitslieder „Nothing else matters“ von Metallica und dann gings ab nach Hause ins Bett, denn…

Sylke hatte vergessen den Brautstrauß zu werfen und so kam es, dass Doro einfach das niedliche Plüschtier überreicht bekam.
Bei einigen Damen rauchten die Füße in den Schuhen. Vergessen hat sie aber niemand.

…am Sonntag Morgen um 11:00 kamen noch einmal fast alle Angereisten zu uns in den Garten zum Brunch. Wir hatten gedacht, es bleibt bestimmt einiges vom Buffet übrig, aber weit gefehlt. Und so wurde den Weisswürsten, dem Wurstsalat, dem Leberkäse und den Bratwürsten gut zugesprochen. Nachmittags war dann alles vorbei.

In alter Frische genossen die angereisten Festteilnehmer noch den kleinen Brunch in der Sommerfrische, bevor es ans Abschied nehmen ging.

Endlich Ruhe! Feiern ist auch anstrengend. Sylke und ich schauten uns in die Augen: Das war ein schönes, großes, ausgelassenes, herzliches, heiteres, glückliches, stimmungsvolles, lustiges Fest! Danke noch einmal an alle die mit uns gefeiert haben und es zu einem unvergesslichen Wochenende gemacht haben.

Und danke an Matthias und Anna für die vielen tollen Fotos! Mehr davon und auch ein paar Filme gibt es auf: altestreuner.de/hochzeitsfeier/

Tags:

No responses yet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Cookie Consent mit Real Cookie Banner