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Mist, mein kleiner Reisecomputer verlangt ein Update aber verweigert die Verbindung zum Internet. Dann muss eben der Blog warten, bis wir wieder zu Hause sind. Das Beitragsbild ist absichtlich so gewählt und zeigt den üblichen Bodenbelag in den Arkaden. Wir haben gerätselt was zuerst war: Die Mortadella oder dieser Belag, denn beides sieht ähnlich aus.

Heute stand dann die berühmte Basilica di San Luca auf dem Programm. Ein Must-see in Bologna. 666 Bögen, Teil des Welterbes überdachen den Weg hinauf. Das sind fast 4 Kilometer überdachter Spazierweg.

Die Basilica de San Luca beherbergt eine Ikone der Madonna mit Kind, die der Apostel Lukas eigenhändig angefertigt haben soll. Darum ranken sich allerdings einige Interpretationen sowohl zur Herkunft als auch zur Geschichte wie das Bild nach Bologna gelangte.

Die Basilica selbst sieht von außen unscheinbar aus, beherbergt aber die Schutzheilige der Stadt, die die Stadt schon von einigem Ungemach bewahrt hat und jährlich einmal in einer Prozession den Berg runter und wieder hoch getragen wird. Von dort oben hat man einen tollen Blick auf die Emilia-Romagna auf der einen Seite und auf Bologna auf der anderen. 

Tolles Wetter (da oben ging außerdem ein erfrischendes Lüftchen) und eine herrliche Aussicht.
Ziemlich viele Backsteine im Zentrum von Bologna, darum wird die Stadt auch „La Rossa“ genannt.
Es gab auch die Aussicht auf unsere beiden Italiener, die den Hund hüten mussten während wir die Basilica erkundet haben.
Die eine Hälfte der Mannschaft bevorzugte den Pilgeraufzug auf den Berg, also ging per pedes. Die andere nahm den San Luca Express und lies sich hoch chauffieren. Runter gelaufen durch die 666 Bögen sind wir dann zusammen.

Beim Abstieg dann gabs wieder lecker Essen in einer authentischen Tratoria und nach einem kurzen Nickerchen in der Wohnung ging es noch einmal in die Stadt. Mehr Kultur stand auf dem Programm und natürlich noch der eine oder andere Drink an den pop-up Bars im Studentenviertel.

Die Gruppe entschloss sich für etwas Handfestes, was die Kunst angeht. So landeten wir in der Pinakoteca nazionale. Was soll man sagen? Wenn im Mittelpunkt der Bilder ab dem 13 Jhd. nicht eine Darstellung von Jesus in allen Formaten und Narrativen war, dann gings ums Überleben, oder ums Ableben, wie hier in den Gemälde von Guercino von 1650.
Über den Markt ging es dann zurück in unsere Wohnung nicht ohne vorher noch einen Stop im Restaurant einzulegen, bevor wir uns daran machten den Kühlschrank zu leeren vor der Abreise.
Das Frühstück war dann wie üblich sehr lecker in der Pasticheria ums Eck. Sowas fehlt eindeutig in Kleinmachnow.

Heute dann am Abreisetag nutzten die Kids noch einmal die Zeit für einen Besuch in der Kathedrale aber wir mussten ja relativ früh am Flughafen sein. Was soll man sagen? Die Idee, die Stadt und das Wochenende waren supertoll. Jetzt warten Sylke und ich auf die nächste Einladung der Kids, denn das hätten wir gerne so viermal im Jahr!

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