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Langsam aber sicher wird das Wetter besser. Die Höchsttemperaturen liegen zwar immer noch bei 15 Grad im Sommer, aber der Wind hat nachgelassen und es regnet nicht mehr. Klar: Sylke muss ja jetzt auch arbeiten.

Endlich ein Himmel fast ohne Wolken. Es wehte zwar noch ein strammer Wind, aber die Hoffnung auf besseres Wetter stieg.
Im Schimmels Restaurant haben wir nicht nur ein leckeres Menu genossen, sondern welche Überraschung: Es gab alkoholfreies von Jörg Geiger!

Gestern hatten wir noch frei und haben es uns gut gehen lassen. Mit einem windigen Strandspaziergang, Massage, Sauna und einem ausgiebigen Abendessen in Schimmels, einem Restaurant in Wustrow, das auch im Guide Michelin erwähnt ist. War nicht schlecht gewesen. Und während Sylke heute mit den Kolleg*innen meeted, mache ich mich auf den Weg nach Ahrenshoop.

Ein Bild von Harry Deierling zeigt das hohe Ufer in Ahrenshoop 1924. Eines der wenigen expressionistischen Bilder in der Ausstellung

Das Kunst-Museum dort ist ja immer einen Besuch wert. Leider wurde gerade umgebaut und die Ausstellungseröffnung zu der Ausstellung „Ihr denkt wir waren anders. Fotografien aus Ost und West 1945 bis 1989″ hätte ich gerne gesehen. Aber ich hab für Sylke das Buch zur Ausstellung gekauft und das ist wirklich interessant.

Die Foto-Ausstellung wird erst am Samstag eröffnet. Das hier ist ein Bild daraus: Erasmus Schröter, Mode mit Tschaika.

Nachdem ich die vielen Gemälde von der Steilküste in Ahrenshoop gesehen hatte, wollte ich die natürlich besuchen. Aber: Keine Chance. Aus irgendwelchen Gründen sind dort noch Bunkeranlagen aus der DDR Zeit, die eine Sicherung der Küste unmöglich machen und so besteht Absturzgefahr.

Zuerst ging es entlang von Blumenwiesen….
…dann entlang der Steilküste, die man aber nicht betreten darf…
…bis zur Seebrücke Wustrow, wo ein einsamer Maler , der es nicht ins Kunstmuseum geschafft hat, seine Werke darbot.
Nicht besonders künstlerisch wertvoll, aber da wir erst kürzlich den Artikel über den einzigen selfmade Milliardär des Ostens Holger Loclair, gelesen hatten, fiel mir natürlich die Bewitterungsstation von Orafol auf. Die gehört ihm nämlich, inklusive des Unternehmens dahinter.

War aber trotzdem ein schöner Spaziergang bis nach Wustrow und zurück mit ganz viel Natur und ganz vielen Radfahrern. Klar: Das Wetter ist besser, die Sonne scheint und wie auf Kommando kommen alle aus ihren Löchern. Ich auch, jetzt sogar im T-Shirt!

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2 Responses

  1. Wir sind ab 27.6. bis 29.6. auch auf dem Darss in Prerow. Treffen dort Manuela mit Familie. Vielleicht trifft man sich zufällig. Wir wollen aber beim „Flittern“ nicht stören. Vor machen wir noch 1 Woche Skandinavien unsicher. Noch einen schönen Urlaub. Der Darss ist immer wieder eine Reise wert.

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