Vielen lieben Dank, für nix! Sylke hat mir mal ihre Viren übergeholfen. Jetzt hab ich Schnupfen, Hals- und Ohrenweh. Naja, geht auch wieder vorbei. Gestern sind wir noch mit Elan, nachdem Sylke fertig war mit der Arbeit, hoch nach Aquamansa gefahren um zu einer Felsformation mit dem Namen „Orgelpfeifen“ zu wandern. Kaum auf dem Parkplatz angekommen, holten uns die Wolken von unten ein.
Da waren wir schon ein Stückchen weiter hoch gefahren. Aber nach etwas mehr als zwei Wochen müssten wir eigentlich wissen, dass man den Wecker danach stellen kann, wann die Wolken gegen den Berg ziehen: Immer nachmittags um 15:00 Uhr.
Es zog blitzschnell zu und wir haben uns dann doch entschlossen vollends hoch zum Teide zu fahren. Da war es zwar auch ein bisschen bewölkt, aber wir haben uns einen netten Rundweg ausgesucht, der in 3 Stunden zu bewältigen war.
Auch das verdrängen wir immer wieder. Eine Wanderung auf dieser Insel läuft nie einfach eben gerade aus. Irgendwann geht es immer mindestens 300 Meter, auch gerne mal 500 oder mehr Meter hoch und wieder runter.Dafür wird man aber auch mit toller Landschaft und tollen Ausblicken belohnt.Ziemlich frisch war es außerdem. Das hat mir wohl bei meiner Erkältung den Rest gegeben. Sylke kann diesbezüglich schon wieder gut lachen.Der Busch machte tatsächlich Anstalten mich zu verschlucken. Sylke hat mich gerade noch gerettet.Eigentlich sollte die Sonne genau am Gipfel stehen. Aber das müssen wir das nächste Mal versuchen hin zu kriegen.
Heute dann erst einmal einkaufen und sich wundern: Warum sind in San Vicente wo wir wohnen, die Strassen mit Wimpeln geschmückt. Und warum ist alles um unsere Wohnung komplett zugeparkt? Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Heute, am 22.1. ist der Tag des heiligen St. Vinzent in San Vicente.
In allen Strassen rund um die kleine Kapelle von 1604 sind die Straßen mit Fähnchen geschmückt. Und wer noch ein rotes, besticktes Tuch hat, hängt es aus dem Fenster oder über den Balkon, wie auf dem Beitragsbild.Endlich konnte man auch mal einen Blick hinein werfen. Der Altar und ein Teil der Wandmalereinen sind noch ziemlich original aus dem 17.Jhd.
Irgendwann hatten die Einwohner des Dorfes gelobt, jedes Jahr an diesem Tag ein fest zu seinen Ehren zu feiern. Die erste Prozession haben wir knapp verfehlt. Vielleicht schaffen wir es heute Abend noch zur zweiten. Mal sehen.
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