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War wohl nix. Die Insel will mich los werden. Kann man ja auch verstehen nach 8 Wochen. Jedenfalls hat sie sich die letzten Tage ziemlich unfreundlich verhalten. Zuerst der Wüstenstaub und dann heute diesiger Sturm. Siehe Beitragsbild. Trotzdem bin ich zu einer letzten Wanderung aufgebrochen. Es ging nach Araya, einem kleinen Dorf über Candelaria. Die Wanderung wollten Sylke und ich schon lange machen. Es gab einen Parkplatz, aber schon beim Schuhe wechseln flogen meine Sneaker einfach mal davon. Nach etwas mehr als einer Stunde hatte ich die Nase voll. Es hat mich fast von dem ausgesetzten Pfad geblasen und zu sehen war kaum was, so diesig war es.

Ganz oben, da wo die astronomischen Stationen stehen hat es geschneit. Man erkennt es ein bisschen auf dem Bild, aber die Webkamera von da oben hat mir schon früh mitgeteilt, dass es am Teide Neuschnee hat. Da wollte ich jetzt nicht unbedingt hin heute.
Viel sehen konnte man in die andere Richtung aber auch nicht. Trotz richtiger Sturmböen.
Auf dem Rückweg dachte ich dran, die Kaktusfarm ums Eck zu besuchen. Oh Wunder: Sie war geöffnet, aber: Chef ist nicht da und dann darf man sich nichts anschauen. Ein Foto durch den Zaun hab ich aber trotzdem gemacht. Hier werden Kakteen aller Art nur für den Export gezüchtet, hat mir der freundliche Mitarbeiter gesagt. Nächstes Jahr dann ein Besuch mit Chefe.

Klare Botschaft von Teneriffa an mich: Uwe es reicht. Jetzt schaue ich noch der 4 Meter Welle von der Terrasse aus zu und packe nachher meine sieben Sachen. War schön gewesen auf der Insel. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

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