Categories:

Die letzten Tage auf der Insel sind angebrochen. Sylke ist gestern schon wieder abgereist und gut angekommen wie das Beitragsbild von der Türkamera im Reiterweg zeigt.

Der Sendero 2 an den Canadas ist ein nicht allzu langer Wanderweg, bietet aber tolle Ausblicke und jede Menge unterschiedliche vulkanische Formationen. Die hat Prof. Spock, der Vulkanologe, versucht der Wandergesellschaft wissenschaftlich näher zu bringen.
Der Jubel angesichts der hervorragenden Vorlesung war entsprechend.

Wir waren am Samstag noch wandern mit Ulrike und Hannsjörg und am Sonntag lagen wir nur faul rum. Montag ist auch nicht viel passiert, aber vor allem wegen Calima, dem Saharastaub in der Luft, der sich ausgerechnet besonders dort konzentriert hat, im Guimar Tal, wo wir wandern wollten. Also sind wir nach Santa Cruz gefahren. Ins Natur und Archeologie Museum. Wegen den Mumien und so. Was für eine Enttäuschung! Alles auf spanisch, die Fotos uralt und durchgehend verbläut , die Videos noch älter und pixelig.

5 Euro Eintritt, für Personen über 65 nur 3,50 hätte uns schon zu denken geben müssen. Ich hab dann noch ganz vergessen die Mumien zu fotografieren. Laut Reiseführer besucht man das Museum nur deswegen. Ich hol es dann mit dem Ritter Kahlbutz in Kamphel nach, der sieht genauso aus.

Hoffnungsschimmer: Sylke hatte ein Restaurant ausgesucht. Leider war der Fisch alle, die Bedienung genervt und das Publikum laut. Aber wir saßen draußen. Beim anschließenden Stadtbummel haben wir dann wieder festgestellt: Santa Cruz ist nicht unsere Stadt. Bei den Obdachlosen in stabiler Seitenlage wusste man nicht ob sie noch leben, die Stände vom Karneval waren noch nicht abgebaut aber geschlossen, schmutzige Strassen und billige Läden. Nein, das wird nichts mit Santa Cruz und uns.

War jetzt nicht so der Bringer unser Bummel durch Santa Cruz.

Sylkes letzter Tag sollte eigentlich schöner werden, aber so fiel der Abschied vielleicht nicht so schwer. Gestern dann packen und Transfer mit Sylkes Chauffeur zum Flughafen. Und heute sollte ich eigentlich das Apartment anschauen für nächstes Jahr, aber der Vermieter kam 2 Stunden zu spät. Da war ich schon aufgebrochen zu einer kleinen Wanderung rund um Poris. Mal sehen, was die letzten beiden Tage mir hier noch zu bieten haben.

Die Strecke zum Leuchtturm geht ja immer und immer am Meer entlang.
Der kleine Vulkan über Poris hat vor Millionen Jahren ganze Arbeit geleistet und Lava inclusive sogenannte Pipelines, also Hohlräume im erkalteten Gestein, ins Meer geschoben.
Die werden heute, wenn nicht als Toiletten für die Wildcamper, auch gerne als AirBnB Wohnung genutzt.

Tags:

No responses yet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Cookie Consent mit Real Cookie Banner