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Heute Juhuuuu ! Regen und Kälte ade. Mindestens sah es nachmittags wärmer aus. Blauer Himmel und Sonne. Da habe ich mein Büro-Sitz-Heizkissen (was nach 2 h immer mein Büro-Füße drauf stell-Wärmekissen wird und am Abend unser gemeinsames Bett-wir wollen doch nicht erfrieren-Kissen wird) zurück gelassen und wir sind in Richtung Sonnenschein gefahren. 

Das einzig nette an dem Wetter waren die Regenbogen die man von unserer Terrasse aus sehen konnte.

Am Wochenende hat es nur geregnet. Ich lag mit einem Mega-Schnupfen nur auf der Couch und habe von früh bis spät Netflix geschaut. In Ermangelung von ausreichend Taschentüchern musste das weiche Klopapier dran glauben. Aber draußen hat es so geschüttet, dass der Liebste mit mir nicht vor die Tür konnte… 
Je länger der Fernsehmarathon dauerte, um so schlechter ging es mir. Aber Montag früh, die vorbildliche Arbeitskraft, stand ich wieder an der Werkbank. Netflix und Klopapier sind eben doch eine gute Kombi. Und die eine oder andere spanische Orange, Mango, Papaya hat wohl auch zur Genesung beigetragen (ganz zu schweigen von dem leckeren Ingwer-Zitrone-Honig-Tee).

Das Dörfchen Garachico ist sehr nett. Allerdings hat es einiges hinter sich, denn 1706 wurde es durch einen Vulkanausbruch, der riesige Lavaströme zu Tal sandte, dem Erdboden gleich gemacht. Bis auf das kleine Castillo im Bild rechts. Die Wege im Vordergrund gehören zum Naturpool des Dorfes, das übrigens ganz offiziell zu den „schönsten Orten Spaniens“ gehört.
Nach der Katastrophe haben die Bewohner Garachico wieder schöner als zuvor aufgebaut. Die Lava kam im Hafen zum Stillstand und die Fischer nutzten die Lavazunge als Mole. Jetzt ziert sie ein Kunstwerk mit dem Titel: Tensei Tenmoku, „ohne Tür“ des Japaners Kan Yasuda. Es erinnert daran dass von hier aus Weine, Früchte, etc. in alle Welt transportiert wurden (siehe Beitragsbild).

Heute also, Dienstag, nach erbrachter Arbeit, ging es in den Nachbarort Garachico. Dort hielt der Reiseführer in Papier eine kleine Wanderung bereit. 4km in 1,5h. Aber die 500 Höhenmeter hatten wir nicht so auf dem Schirm.

Der Weg nach oben war spektakulär. Sowohl was teilweise die Steigung anging als auch die Ausblicke.
Ganz oben angekommen konnte man deutlich den Weg der Lava Richtung dorf sehen. Übrigens hat das Städtchen seinen Namen von dem Felsen, der davor im Meer liegt: Garachico.
In die andere Richtung gab es einen tollen Ausblick auf den Teide.

Toller Ausblick auf den Teide und das Meer waren eine schöne Belohnung. Zurück statt mit dem Bus (wird empfohlen) haben wir den gleichen Weg genommen. Jetzt aber 500 Höhenmeter auf der gleichen Holperstrecke retour.

Wir haben die Serpentinen weder hoch noch runter gezählt, aber es waren viele.
Und dann bei einer Pause noch ein freundliches Selfie mit der Drohne, bevor…
…wir dann abends eine Spezialität der Insel ausprobiert haben: Papageienfisch. War aber nicht so unser Ding.

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