Ich bin schon mal gut angekommen, hier auf Teneriffa. Der Pilot von Easyjet war dann gestern nachmittag so freundlich mal kurz am Teide, dem höchsten Berg Spaniens (3700m) vorbei zu fliegen. (Siehe Beitragsbild). Danach hab ich mir einen Mietwagen geschnappt. Nicht ganz ohne Probleme, denn man wollte mir exakt den selben, lahmen Hyundai wieder andrehen, den wir letztes Jahr schon hatten. Jetzt aber mit 75000 km und etlichen Beulen mehr. Da musste ich doch mal mein Veto einlegen, denn ich hatte eine andere Kategorie gebucht. Mit leichtem Augenrollen seitens der Dame an der Station fahren wir also dieses Mal Polo.
Die Wohnung hier im Norden ist nicht ganz so spektakulär wie letztes Jahr in El Poris. Wir wollten einfach mal ausprobieren wie es hier, auf der anderen Seite der Insel so ist.San Vicente ist ein kleines Kaff in der Nähe von Puerto de la Cruz. Die kleine Kapelle im Ortszentrum ist von 1604 und wurde aus Dankbarkeit für den Schutz des heiligen Sankt Vinzent vor der Beulenpest errichtet.
In San Vicente angekommen hat es erstmal geregnet. Dass ich auch heute, bei meiner ersten Erkundungstour öfter mal nass wurde, kann man den Bildern nicht ansehen, war aber so. Naja, wenn man im Januar in kurzen Hosen und T-Shirt durch die Gegend laufen kann, ist das Jammern auf hohem Niveau. Zum Einkaufen in Los Realejos um 15 Uhr hat es dann durchgängig geschüttet wie aus Kübeln.
Meine kleine Erkundungstour hab ich von unserer Ferienwohnung aus zu Fuss gestartet. Direkt ums Eck gibt es einen Aussichtspunkt der der Eingang zu einem kleinen Naturschutzgebiet, dem „Paisaje Protegido de Rambla de Castro“ ist.Wir haben sogar einen bzw. zwei „Strände“. Allerdings nur bei Ebbe und wie man sieht, ziemlich steinig.Und es gibt ein kleines Fort von 1808. Noch mit den Kanonen von damals bestückt. Ich hab noch nicht rausgefunden ob es vor Seeräubern oder vor Trumps Intentionen, Ansprüche auf Teneriffa aus Gründen der nationalen Sicherheit zu erheben, schützen soll.Wo Regenbogen sind, ist der Regen nicht fern. Ich habe heute bestimmt 5 bunte Bögen gesehen und stand genau so oft unter einer Palme um das Ende des Gusses abzuwarten.Und da oben wohnen wir. Die dritte Wohnung von unten in dem schmalen Streifen.
Das Wetter wird hier im Norden wohl erst am Donnerstag besser. Da werde ich morgen doch mal über die Wolken hoch fahren und mich auf der Hochebene unter dem Teide ein bisschen umsehen.
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