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Ein kleiner Fischerort an der Peloponnes. Wir sind quer über den Argiolischen Golf gesegelt, mit richtigem Wind und alle durften mal ausprobieren. Letztlich hat Christoph das Boot auf 8,8 Knoten gebracht. Neuer Rekord.

Es gab wieder Vollzeug. Eigentlich sollte der Wind von Norden kommen, aber die ganze Zeit blies es von Süden. Hallo, Griechenland?

Das Beitragsbild zeigt die Mole von Tyros. 6 Jahre alt mit allem Schnickschnack. Finanziert von der EU. Also eigentlich gibt es Strom, auch für die Fischer, Wasser und was man sonst noch alles braucht. Aber leider ist man sich in Athen nicht sicher, wer jetzt das Geld verdienen soll. Denn es gibt Streitigkeiten zwischen Politikern und Oligarchen, die gerne -natürlich jeder für sich- die Einnahmen aus den mit null eigenen Investitionen errichteten Gelddruckmaschinen vereinnahmen würden.

Wie immer nach dem Anlegen gabs es erstmal etwas zu essen und zu trinken. Dass wir dann das Anlegemanöver gleich nochmal machen mussten hat die Stimmung an Bord etwas gedrückt.

Das bedeutet für alle hier und für alle die hier anlegen: Kein Strom. Seit 6 Jahren schon. Touristisch heisst das auch hier will niemand anlegen. Aber wir werden das leider nicht ändern.

Aber trotz aller Widrigkeiten: Irgendwann lagen wir fest mit unserer schönen Precious.

Das Anlegemanöver war dann noch ein bisschen tricki, denn es gab 20 Knoten Wind von der Seite und in dem kleinen Hafen war es fast unmöglich sicher anzulegen.

Aber jetzt passt alles und wir werden gleich lecker essen gehen.

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