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Am Donnerstagnachmittag kamen Marie und Christoph bei uns an. Die erste Amtshandlung: Ab ins Wasser. Wir, also Sylke und ich haben das ja selbst nach 5 Wochen noch nicht geschafft. Die beiden kannten aber nichts.

Anfangs noch ein bisschen skeptisch, sind dann doch Beide mutig ins 19 Grad warme Atlantikwasser gehüpft!

Abends gabs dann für alle Dorade satt und am nächsten Tag war eine kleine Wanderung (auf speziellen Wunsch von Christoph, dem faulen Strick, nur eine sehr kleine Wanderung) angesagt. Das Wetter war super, aber wir wollten natürlich den beiden auch möglichst viel der Highlights der Insel zeigen. Also ab Richtung Teide!

Der Fisch war wieder mal sehr lecker weil ganz frisch. Und: Dorade geht ja bekanntlich immer. Jedenfalls hier auf Teneriffa.
Eines der Wahrzeichen der Insel, die „Roques de Garcia“ waren ein Must-See für die Besucher aus der Schweiz.
Sylke wollte diese Wanderung schon immer mal machen und das war er dann, der Tag der Tage.
Was man von den Aussichtsplattformen nicht sieht, sind die verrückten Felsformationen ein bisschen abseits in der Caldera. Hier ist es wie überall: Am Hotspot drängeln sich Autos, Busse und Touris und 500 Meter weiter bist du alleine.
Auch diesmal hat es nicht geklappt mit dem Foto „Sonne direkt über Gipfel“. Das war aber auch ein schönes Motiv.

Zum Glück gabs auf dem Weg da hoch kurz vor dem Ziel noch eine Tankstelle, sonst hätten wir das Auto da oben stehen lassen müssen. Berg hoch (also diesen Berg hoch) braucht der Polo dann doch seine 17, wenn nicht 20 Liter. Mit weniger als viertelvollem Tank wird es da schnell eng. Ging aber gut und nach erfolgreichem Abschluss gabs noch einen kurzen Besuch in Sylkes Lieblingslidl in Guimar. 

Das Anaga Gebirge ist realtiv selten ganz wolkenfrei unserer Erfahrung nach. Von 4 Anläufen endeten letztes Jahr drei in den Wolken bei strömendem Regen.

Gestern dann volles Wetterrisiko. Wir kennen das ja schon: In Poris scheint die Sonne aber 40 Kilometer weiter im Anagagebirge regnet es. Genau dort wollten wir aber wandern. Das Wetter hat mitgespielt nur die Streckenauswahl war etwas verschwurbelt. Denn natürlich (Samstag, schönes Wetter) waren alle Parkplätze überfüllt und als wir endlich einen hatten, wurde die Wanderung zum Einstiegspunkt der Wanderung zur eigentlichen Wanderung. Am Startpunkt dann sicherheitshalber noch ein Selfie gemacht (sie Beitragsbild), falls wir uns im dunklen Wald nicht wieder finden.

Haben schon was Uriges und Verwunschenes die Wege im Lorbeerwald. Aber so dunkel ist es da gar nicht.
Auch die Besucher aus der Schweiz mussten erfahren: Wenn es runter geht, muss man auch wieder rauf laufen. Und das waren dann doch wieder ein paar hundert Höhenmeter.
Dafür gabs dann abends um so leckereres Essen zur Belohnung. Hier die drei unterschiedlichen Tomatenzubereitungen mit Ziegenkäse Jus.

War aber schön im Lorbeerwald und der kleine Abstecher anschließend nach La Laguna, auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame (Sylke hat ein Psychoproblem das bekannt ist als Wasmias-Syndrom: Wo Alle Sind Muss Ich Auch Sein) war nett. So haben wir auch mal das Welterbe „Altstadt Laguna“ gesehen. Abends dann noch ein 12 Gänge Menu im Guide Michelin erwähnten Secreto de Chimiche und heute wie gestern leckeres Brunch bei uns ums Eck bei Raoul in seinem neuen Laden. Jetzt sind die zwei Schweizer schon auf dem Flughafen und wir wieder alleine. War sehr schön gewesen!

Die Altstadt von La Laguna ist Fussgängerzone. Aber davor gabs auch schon ein nettes Fotomotiv. So einen Orangenbaum hätte ich auch gern vor dem Haus.

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