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Mein zweiter Urlaubstag auf der Insel! Gestern, irgendwie trotzdem gedanklich bei der Montags-Dienstberatung in Berlin dabei gewesen. Um auf andere Gedanken zu kommen, da hilft ein herabschauender Hund, ein Krokodil, ein heraufschauender Hund, eine Cobra und noch viel anderes Getier …. Zack! Entspannt. 
(Leider ist die Realität nicht ganz so einfach, aber egal.)
Den ganzen Tag vertrödelt…. Ich war sogar im Wasser! Wäsche gewaschen, gekocht, fast wie zu Hause. Wären da nicht die Temperaturen hier, Anfang Februar 22°, und der wunderbare Blick aufs Meer.

Egal wo man hier wandert: Der Teide ist schon da. Könnte natürlich auch der Fuji sein mit Kirschblüten. Es sind hier aber die Mandeln, die blühen, siehe Beitragsfoto.

Heute war es vorbei mit der Faulheit, wir gehen auf Wanderschaft. Von Santiago del Teide nach Masca. Trotz der Komoot-Wanderapp zwischendurch ein bisschen verlaufen. Das erhöht den Puls und zahlt auch ein bisschen ein auf unser Übungsprogramm: „Wie reden wir miteinander, wenn ein bisschen Stress in der Luft liegt?“ Unser Standard-Spruch, der sich immer an der Realität messen lassen muss : Liebe ist Arbeit!

Sylke musste allerdings zuerst mal ein paar Agaven aus dem Weg räumen, bevor es weiter gehen konnte. Die Dinger sind echt schwer! (Anmerkung: Nachdem ich das Ding zur Seite geräumt habe, war noch Zeit für 10 Klimmzüge… dann kam Uwe und hat das Foto gemacht.)
Wie üblich ging es erstmal ein paar hundert Meter den Berg hoch.
Oben war dann erstmal eine Rast angesagt.
Was für ein cooles Wetter. Naja, cool aber alles andere als kalt. Wir haben uns beide einen leichten Sonnenbrand geholt. Aber die Weitsicht war beeindruckend. Im Hintergrund links: La Gomera und rechts La Palma.

Die Wanderung war herrlich. Schöne Blicke in die Masca-Schlucht, aufs Meer, auf die Inseln gegenüber. Strahlend blauer Himmel, schöner geht es fast nicht. 

Der Weg lief oben auf einem Grat des Teno Gebirges. Wenn dann noch der Riesenlöwenzahn geblüht hätte… Der braucht aber leider noch eine Woche.
Nach Norden konnten wir auf Buenavista, das letzte Dorf (ganz unten an der Küste) vor dem Inselende im Nordwesten sehen. Normalerweise sieht man hier nichts, denn es ist die Wetterscheide zwischen wolkigem Norden und sonnigem Süden.
Und über der Masca Schlucht in die andere Richtung haben wir es dann nochmal mit einem Selfie versucht.


In Masca, diesem kleinen Bergdorf, war es dann mit der Ruhe vorbei. Letztes Jahr sind wir mit dem Bus nicht von oben nach unten gekommen. Heute wollten wir von unten nach oben. Wird das wenigstens klappen? Noch ein bisschen den Leuten beim Parkplatz suchen zugeschaut, es gibt sehr wenige Parkplätze und es sind sehr viele Abschleppwagen unterwegs gewesen. Und alle mit bunten Touristen-Autos hinten drauf. 
Da lobe ich mir den öffentlichen Nahverkehr (wenn nur die Busse nicht so klein wären und so selten fahren würden). Aber mit einem Sitzplatz im Bus, wurde die Heimfahrt nur durch einen Biker unterbrochen, der in einer Haarnadel Kurve umgefallen ist. Kurze Konfusion bei allen. Nichts passiert, außer wahrscheinlich einem großen Schreck beim Biker. Dafür hat uns dann ein Unfall auf der TF1 doch eine zusätzliche Stunde gekostet, denn wir standen im Megastau. Aber wir sind ja jetzt beide im Urlaub und haben es entspannt genommen.

Tja, und in Santiago del Teide, dem kleinen Bergdorf am Ausgangs- und Endpunkt unserer Wanderung haben wir dann noch in der Kirche von 1690 entdeckt, dass die Geschichte vom Wunder von Chinyero so gar nicht stimmt. Denn hier hat der Jesus aus der Kirche den Lavastrom aufgehalten und nicht die Heilige Ana. Na, was stimmt denn jetzt?

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