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Es war soweit: Wir haben das Must-See von Tenriffa, die Tripadvisor Attraktivität Nr. 1 weltweit, das Nonplusultra aller Teneriffa Aktivitäten und die Attraktion mit den größten und penetrantesten Werbeflächen auf ganz Tenreiffa besucht: Den Loro-Parque. Übersetzt heisst das Papageien Park, weil damit hat ein Deutscher names Kiessling 1972 hier angefangen: Mit Papageien Shows und Züchtung.

Vor jeder Show gab es auf jeden Fall eine Solidaritätsbotschaft mit der Ukraine. Dabei lief dann: Give Peace a Chance von John Lennon.
Die Gorillas in ihrem Gehege hat das nicht wirklich interessiert. Der hier hat noch geguckt. Den Anderen konnte man nur von hinten sehen, weil er auf seinem Blätterkissen auf seinem Handy rumgescrollt hat. Sah jedenfalls so aus. Also sind wir direkt daran vorbei zur Orka Show. Die ganzen Shows sind so getaktet, dass man sie an einem Tag hintereinander weg anschauen kann.

Inzwischen ist der Park tatsächlich 135 000 Quadratmeter groß und beherbergt 4500 Tiere. (Zum Vergleich: Der Zoo Berlin hat auf 330 000 Quadratmetern 18 000 Tiere.) Obwohl der Loro Park also so klein nicht ist, ist dafür unglaublich viel los. Da hüpfen Seelöwen, da tanzen Delfine, da machen Orkas Salto und Papageien Sturzflug. Alles zur Unterhaltung der Besucher. Und genau da gehen die Meinungen auch auseinander. Sollen Tiere Kunststücke machen? Gehört das nicht in den Zirkus? Wollen die nicht eher ihre Ruhe? Etc. pp.

Also normalerweise zerlegen die Segelboote vor der spanischen Küste. Hier hüpfen sie aus dem Wasser und machen das Publikum nass. Wenn sie nicht gerade, wie im Beitragsbild ihr Futter abholen.
Die Lemuren haben das Spektakel genau beobachtet…
…während dem König der Tiere das alles ziemlich schnuppe war.

Das Ganze wird also kontrovers diskutiert und man ist relativ schnell gewillt, den Argumenten des Parks zu folgen: Wir forschen, wir retten Tiere vor dem Aussterben, wir machen Tiere glücklich, wir lieben Tiere, wir kooperieren weltweit, wir haben extra eine Stiftung gegründet, die sich um bedrohte Arten kümmert: Wir sind die Vertretung der Tiere, die Animal Embassy. 

Der Kollege ums Eck ist dagegen ziemlich viel rumgetigert.
Was die Pinguine wiederum ziemlich kalt lies.
Obwohl sich auch die Delphine sehr viel Mühe gaben.
Der Nasenbär hatte es Sylke sehr angetan. Obwohl ein bisschen Haarpflege am Schwanz sicherlich vorteilhaft gewesen wäre, vor dem Auftritt.
Von denen gab es ziemlich viele verschiedene zu bestaunen. Und Korallen, für die man hier im Park ein spezielles Zucktprogramm entwickelt hat.
Man sieht Sylke förmlich an, wie wohl sie sich im Haifischbecken fühlt. War auch großartig, das Aquarium.

Wir hatten sicherlich Spass heute, ob die Tiere das auch hatten, können wir wirklich nicht mit Sicherheit sagen.

Heute Abend dann noch ein bisschen die Stimmung genossen. Im T-Shirt statt in der Daunenjacke wie auf der Nordseite.

Aber auch nicht ganz unwichtig: Wir sind ja heute umgezogen in den Süden. Wieder nach Poris de Abona, wo wir letztes Jahr schon waren. Allerdings nicht in eine Luxusbutze wie 2025 sondern in ein relativ bescheidenes Feriendomizil. Aber: Es ist warm, direkt am Meer, und morgen weckt uns die Sonne durch das Fenster, aus dem wir den Leuchtturm sehen! Was kann schöner sein?
(Anmerkung der heutigen Redaktion: Mich weckt mit Sicherheit nicht die Sonne, sondern der Wecker. Ich stehe noch eine Woche an der Werkbank!)

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One response

  1. Herrlich die „Tiershow“ Spitze! (…ich war dabei!..)
    Vermutlich ist es im Süden generell wärmer, wurde berichtet! Egal – toller Bericht🖖😄👍
    Liebe Grüße aus Kleinmachnow

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