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Gestern gab es Abenteuer pur: Mit dem Tuk-Tuk über gefährliche Straßen in die große Stadt zum Shopping. Naja so richtig umgehauen hat es uns nicht, denn wir hatten etwas völlig anderes erwartet. Nämlich sowas wie einen Basar. Letztlich sind wir aber in einer Mall gelandet.

Der Fahrer war sehr zuvorkommend, sprach astreines Englisch im Gegensatz zu vielen anderen Indern und hat sich vorbildlich um uns gekümmert.

Sehr zivilisiert und sehr billig. Uwe hat sich eine neue Levis gekauft für schlappe 40 statt 140 Euro bei uns. Da er sich damit auskennt ( er hat mal für Levis gearbeitet) war er sehr erstaunt, dass es eine echte Levis war und kein Nachbau, wie in China üblich. Dann gabs noch eine kurze Hose und ein kurzes Hemd zusammen für 20 Euro. Sylke war sehr enttäuscht, dass sie nichts für sich gefunden hat. Natürlich wollten wir dann noch auf einen richtigen Bazar, so mit Gewürzen, Früchten und toten Fischen, aber der Tuk-Tuk Fahrer hatte wohl strikte Anweisung vom Hotel, Gäste auf gaaaar keinen Fall an so gefährlichen Orten aussteigen zu lassen.

Tote Fische gabs auch im Supermarkt an der Fischtheke. Allerdings gabs auch Lebende zwischen Tee und Ketchup. Muss man aber genau hinschauen, haben wir auch erst auf den zweiten Blick gesehen.

Dafür dass es für Sylke also nichts, auch keine Gewürze zu kaufen gab, durfte sie dann heute wie im Beitragsbild zu sehen, den Bottich mit dem Massageöl in der hauseigenen Ölfabrik umrühren. Fast hätte sie den Job bekommen. Der Besuch dort war auf jeden Fall super interessant.

In drei Bottichen, die zwischen 200 und 900 Liter fassen werden mehrere verschiedene ayurvedische Öle hergestellt. Teilweise mit dem Öl der Kokosnüsse hier im Resort. Vorne werden in 28 Tagen aus einer 900 Liter Mischung von Wasser, Milch, Kräutern und Öl 20 Liter für ein Nasenöl.

Das Bio-Sesamöl wird mit einer Paste aus 20 Bio Kräutern und Gewürzen vermischt und 10! Tage eingekocht. Aus 200 Litern werden 20. Das ist ein 2000 Jahre altes Rezept. Und dann kommt es bei den Anwendungen in den Ayurveda Zentren von Nattika zum Einsatz auf unserer Haut. Und zwar sowohl hier in Indien, als auch in dem Zentrum in der Nähe von Berlin (Park am See, Penzlin). Dahin werden auch immer für ein Jahr Therapeut*innen und Ärzte von hier geschickt. Da waren wir sehr erstaunt. Anschließend gab es noch einen Rundgang durch den eigenen Bio-Garten mit Früchten und Gemüse.

Gurken gibt es in Indien unglaublich viele verschiedene Sorten. Zum Essen im Resort gibt es eigentlich immer ein Gurkengericht und jedes Mal ist es eine andere Art. Zwischendurch wuchsen auch noch Okra, Auberginen, Tomaten, etc…
…aber es gab auch Bananen, Ananas und andere Früchte im Garten. Auf die Frage wie die Insekten ferngehalten werden, gabs keine wirklich befriedigende Antwort. Alles biologisch!

Allerdings reicht das, was hier angebaut wird, nur noch zu 20 Prozent fürs Resort. Der Rest kommt von zertifizierten Landwirten aus der Gegend. Und morgen ist Sylke vom Resort aus eingeladen zu ihrer „Lieblingsbeschäftigung“: Putzen. Diesmal den ganzen Strand. Eine nette Idee des Managements die Gäste hier zu beschäftigen. Ist ja sonst nix los! 

Apropos Insekten: Endlich hat mal einer der großen Schmetterlinge stillgehalten und wer genau hinsieht, sieht noch den ausgestreckten Mittelfinger.

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