Heute ist der Tag der Tage. Jedenfalls für Uwe. Denn es ist „Virechanam“, der Tag der Reinigung. 10 Tage haben Ärzte mit ayuvedischen Medikamenten und Therapeuten mit ausgeklügelten Massagen darauf hingearbeitet, dass alle Gifte in Uwes Körper sich auf den Weg in den Darm machen. Und heute muss dass alles raus. Dazu gab es eine Cocktail aus Rizinusöl etc. und jetzt rennt er alle halbe Stunde mit leicht verzerrtem Gesicht zur Toilette. Sylke hat das schon vor zwei Tagen durchgemacht und kann es nicht lassen, denn morgen darf sie nochmal.

Alles andere ist unverändert. Es ist warm, die Sonne scheint, das Meer lädt zum Baden ein, wir faulenzen rum. Dabei liest Sylke gerade „Nincshof“ von Johanna Sebauer, ein lustiges Buch darüber, wie man ein Dorf vergisst und Uwe liest tagsüber analog „SPQR, die tausendjährige Geschichte Roms“ und am Abend, auf dem E-Reader „Eine Frage der Chemie“. Wenn wir nicht gerade verhindert sind durch eine der Attraktionen die das Resort bietet.

Ab und zu laufen wir mal den Strand hoch und runter. Aber sobald man den Strandabschnitt des Resorts verlässt, wird es ein bisschen „indisch“. Das haben wir ja letztes Jahr schon erfahren dürfen. Säcke mit Tierfutter, die von einem Schiff gefallen sind, Kanister, Plastikflaschen bis hin zu toten Tieren bleiben einfach am Spülsaum liegen. Niemand kümmert sich darum.



Uwe bemüht sich redlich das Tierleben hier mit der Kamera festzuhalten. Aber die Schmetterlinge lassen sich immer noch nicht fotografieren (Sylke meint, die flattern mit ausgestrecktem Mittelfinger an Uwe vorbei), andere komische Tiere bringen uns zum Schmunzeln und sonst ist eigentlich alles schick. Nächste Woche werden wir dann mal ein paar „Ausflüge“ machen. Wir halten euch informiert!




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Viel Spaß mit den Tieren und dem Meer👍👏