Auf vielfachen Wunsch erzählen wir Euch wieder einmal, wie so ein ayurvedischer Tag aussieht: Also der Wecker klingelt morgens um 5:30. Dann gibt es, streng nach ärztlicher Vorschrift erstmal ein Glas warmes Wasser. Anschließend geht Sylke zur ersten Meditations-halbe-Stunde und danach zur Yoga Session. Uwe dreht sich noch mal um, denn seine Yoga Lite Stunde fängt erst um 7:45 an.

Um 9:00 so ungefähr geht es dann zum Frühstück. Das besteht aus Brötchen, Käse, Schinken… Nein natürlich nicht. Es gibt auf die Doshas abgestimmte Tees, Sylke trinkt Vatha- Uwe Kapha-Tee und man kann sich (eigentlich sollte man) eine Portion Wasser Porridge nehmen. Machen wir aber nicht. Es gibt auch noch andere leckere Dinge. Vor allem aber Früchte. Seit gestern sogar Sylkes Traum: Mangos. Dazu das obligatorische warme Kräuterwasser.

Anschließend geht es zum Strand. Auf den Liegen dort kann man herrlich im Schatten der Palmen faulenzen, am Strand entlang spazieren oder schwimmen gehen. Im Gegensatz zum Atlantik auf Teneriffa hat das Wasser hier gefühlt Badewannentemperatur.



Dann geht es um 12:00 zum Mittagessen. Muss so zeitig sein weil ja um 14:00 Uhr die Anwendungen starten und der Bauch bis dahin verdaut haben sollte. Die Gerichte sind alle vegetarisch und nur mit Bio-Zutaten gekocht. Es gibt immer vier verschiedene Gerichte pro Dosha (bei drei Doshas sind das dann minimum schon mal zwölf Töpfe) plus dem Chefs-Special, das oft eine leckere Überraschung ist. Nicht vergessen: Die Früchte für den Nachmittagskaffee einpacken, denn: Früchte verdauen anders und dürfen daher nur separat frühestens eine Stunde nach der Hauptmahlzeit gegessen werden.


Danach wird nochmal ein bisschen relaxed auf der Terrasse, Sylke lernt mal wieder Englisch, Uwe döst vor sich hin.
13:45: Arztkonsultation. Nun, wir haben nicht so viele Zipperlein, daher geht das relativ schnell: Blutdruck, Puls, gut geschlafen? Guter Stuhlgang? Guter Appetit? Tut was weh? Dann wird man von den Therapeut*innen abgeholt und es geht in einen Raum mit diversen Liegen und Matratzen. Davon gibt es 15. Es springen also ganz schön viele Therapierende und Patienten rum, denn immer zwei kümmern sich um eine Person. Dann geht es los. Kopf-, Schulter-, Oberkörper-, Ganzkörpermassage auf der einen Liege, Ganzkörpergüsse auf der anderen. Gerne auch mit Öl oder einfach mit einem Kräuterpuder. Zwischendurch Gesichtsmassage etc. und das zwei Stunden lang. Danach ist man fix und fertig, obwohl man selbst nix gemacht hat außer rumzuliegen.


Also erstmal wieder eine Stunde relaxen und vor allem den Nachmittagskaffee genießen. Sprich die kalten Früchte naschen auf der Terrasse in der Sonne. Wir haben uns am Anfang gefragt wozu es einen Kühlschrank auf dem Zimmer gibt. Bier und Wein kann man ja nicht kaltstellen und alles andere wird warm getrunken. Jetzt wissen wir es.

So gegen 17:00 Uhr geht es dann noch einmal an den Strand, den Pool oder in den Garten zum Sonnenuntergang und dann ist auch schon Zeit fürs Abendessen.


Wie immer, warmes Wasser für Sylke, Kräuterwasser für mich. Aber heute gab es noch zwei zusätzliche Attraktionen: Frisch gebackenes Roti. Eine Art Brot mit viel Knoblauch und Kräutern und eine live Band mit indischer Musik.


Und was macht man nach dem Abendessen? Kein Fernseher, kein Handy (naja…. Plan gibt es, aber wir wollen nicht nur auf diese kleinen Bildschirme gucken und haben uns selber diszipliniert… mehr oder weniger… ist gar nicht so einfach… für Sylke).
Um 21.30 Uhr geht es ins Bett. Oder früher oder ein kleines bisschen später. Na dann: nandi, udan kaanam.
4 Responses
Ohhh, abnehmen und nüchtern bleiben…😣😣
Gut gewählt 👍 weiter so!!
Ob das dort gut ist für Euch? Hier könnt Ihr es auch haben!! Einfach Fasten und „leiden“ 😆😆
Deutschland bietet es auch an, wenn die CDU regiert.. keine Freude mehr 🥵🥵
Spaß: viel Erholung und Reinigung des Körpers👍👏
Grüße aus Kleinmachnow 🍺🍷🍰 ☕️ (?)
Liebe Birgitt, gewaltiger Unterschied! Hier essen wir nach Lust und Laune und nehmen ab. Fasten ist dagegen wirklich „leiden“.
Da hat wohl jemand in die Steckdose gefasst?
Sylke meint: Ganz schön frech der Udo!