ALTE STREUNER

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Love you for Infinity

Im Sprengel Museum in Hannover haben wir „Love You for Infinity“ gesehen. Die Ausstellung war gut besucht – völlig zu Recht. Besonders Kusamas begehbare Installation hat uns umgehauen: Licht, Spiegel, Farben und plötzlich steht man mitten in einer scheinbar unendlichen Welt. Aber auch ihre Bilder haben uns beeindruckt. Kusama hatte eine sehr spezielle Art mit ihrer Welt umzugehen.

Die Ausstellung war ausgezeichnet kuratiert.

Eine atemberaubende, begehbare Installation

Unsere erste Begegnung mit Kusama liegt schon etwas länger zurück. Bei Louis Vuitton in Singapur tauchten plötzlich ihre unverwechselbaren Punkte und Figuren auf. Damals war das für uns vor allem spektakulär und ziemlich verrückt. In Hannover haben wir dann noch einmal ganz anders verstanden, wie konsequent sich ihre Ideen durch ihr ganzes Werk ziehen – egal ob auf einer Leinwand, einer Tasche oder in einem ganzen Raum.

Was uns an Yayoi Kusama so fasziniert: Sie konnte aus erstaunlich einfachen Ideen komplexe Räume und kleine Wunder erschaffen. Punkte, Spiegel, Licht, Wiederholungen – eigentlich nicht viel. Und daraus entsteht plötzlich ungewöhnliches, visuelles Erlebnis. Gleichzeitig war ihr Werk ungeheuer vielseitig, eigenwillig und unverwechselbar. Die Welt könnte mehr Menschen gebrauchen, die aus einfachen Dingen solche Wunder machen.

In Singapur war ein Vuitton Laden von Kusama gestaltet. Irre!

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